Dehydrierte Haut ist dagegen kein Hauttyp, sondern ein vorübergehender Zustand. Hier fehlt der Haut Wasser im obersten Bereich der Hornschicht – und das kann jeden treffen, sogar Menschen mit fettiger Haut.
Der Wasseranteil der Hornschicht wird durch zwei Dinge geregelt: durch die hauteigenen Feuchthaltefaktoren (den sogenannten Natural Moisturizing Factor, NMF) und durch die Lipidbarriere, die das Wasser in der Haut hält. [2] Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, wird die Haut dehydriert.
Die Ursachen sind meist äußere Faktoren: trockene Heizungsluft, Klimaanlagen, Kälte, zu aggressive Reinigung, zu wenig trinken oder Stress. Die gute Nachricht: Dehydrierte Haut ist reversibel – mit der richtigen Pflege lässt sie sich wieder ins Gleichgewicht bringen.
Typische Zeichen dehydrierter Haut:
- Fühlt sich zeitweise spannend an, besonders nach der Reinigung
- Kann trotzdem glänzen oder fettig sein (auch fettige Haut kann dehydriert sein)
- Feine „Knitterlinien", die verschwinden, wenn die Haut Feuchtigkeit bekommt
- Wechselt mit äußeren Umständen (Jahreszeit, Umgebung)