Deine Haut reagiert direkt auf ihre Umgebung – und die verändert sich im Herbst gleich in mehrfacher Hinsicht. Wissenschaftlich ist gut belegt, dass niedrige Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen die Hautbarrierefunktion allgemein verschlechtern und die Haut anfälliger für Belastungen machen. [1]
Konkret kommen im Herbst mehrere Faktoren zusammen:
- Kältere, trockenere Außenluft: Je kälter die Luft, desto weniger Feuchtigkeit kann sie halten. Das entzieht der Haut Feuchtigkeit.
- Trockene Heizungsluft: Drinnen sorgt die Heizung für zusätzlich trockene Luft – ein doppelter Entzug von Feuchtigkeit.
- Ständiger Temperaturwechsel: Der Wechsel zwischen warm drinnen und kalt draußen fordert die Haut immer wieder aufs Neue heraus und kann besonders reaktive Haut belasten.
Eine wissenschaftliche Studie, die die Hauteigenschaften über alle vier Jahreszeiten maß, bestätigte: Feuchtigkeitsgehalt, Feuchtigkeitsverlust und Talgproduktion der Haut verändern sich deutlich mit den Jahreszeiten. [2] Die Haut ist also kein statisches Organ – sie passt sich an, und unsere Pflege sollte das auch tun.