Bei so viel Beliebtheit ranken sich auch einige Mythen um Aloe Vera. Ein ehrlicher Blick:
Mythos 1: „Frische Aloe direkt aus der Pflanze ist immer am besten."
Nicht ganz. Direkt aus dem Blatt tritt neben dem Gel auch der gelbliche Blattsaft (Latex) aus, der Aloin enthält – eine Substanz, die die Haut reizen kann. In kosmetischen Produkten wird das Gel deshalb aufbereitet und der reizende Latex entfernt. Frisch ist also nicht automatisch besser.
Mythos 2: „Je höher der Aloe-Anteil, desto besser."
Aloe Vera ist ein toller Feuchtigkeitsspender, aber kein Ersatz für eine vollständige Pflege. Reines Aloe-Gel allein zieht zwar ein, kann bei trockener Haut aber die schützende Lipidschicht nicht ersetzen. Aloe wirkt am besten als Teil einer durchdachten Routine.
Mythos 3: „Aloe Vera heilt alles."
Aloe Vera hat viele gut belegte Eigenschaften, aber sie ist kein Wundermittel. Sie unterstützt und pflegt die Haut – bei ernsthaften Hautproblemen ersetzt sie keinen Arztbesuch.