Der Sommer bringt für die Haut gleich mehrere Herausforderungen mit sich. Hitze und Schwitzen erhöhen den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) — also die Menge an Feuchtigkeit, die die Haut passiv nach außen verliert. Eine Studie mit 43 Probanden zeigte, dass der TEWL im Sommer messbar ansteigt und die Hautbarrierefunktion dadurch beeinträchtigt wird. [1]
Dazu kommen weitere Faktoren:
- UV-Strahlung schädigt die Lipidstruktur der Hautbarriere und erhöht oxidativen Stress
- Klimaanlagen entziehen der Haut in geschlossenen Räumen zusätzlich Feuchtigkeit
- Häufiges Duschen nach Sport oder Hitze löst die natürlichen Hautfette
- Chlor im Schwimmbad greift die Schutzbarriere direkt an
Das Ergebnis: Die Haut verliert mehr Wasser als sie aufnehmen kann — selbst wenn sie sich im Sommer von außen fettig oder glänzend anfühlt.