Bienengift (lateinisch: Apitoxin) ist das Sekret, das Honigbienen über ihren Stachel zur Verteidigung absondern. Sein Hauptbestandteil ist Melittin, ein Peptid, das rund 50% des getrockneten Bienengifts ausmacht. Dazu kommen Enzyme wie Phospholipase A2 und Hyaluronidase sowie weitere Peptide wie Apamin.
Wichtig zu verstehen: Bienengift wirkt auf der Haut nach dem Prinzip eines kontrollierten Reizes – es simuliert sozusagen einen „Mini-Stich". Diese leichte Reizung soll die Durchblutung anregen und die Haut zur Kollagenbildung anregen. Genau dieser Mechanismus ist aber auch der Grund für unsere Bedenken.